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title: "Grabhügel Galgenberg"
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description: "Von einer Gruppe ursprünglich mehrerer großer bronzezeitlicher Grabhügel ist heute noch der „Gerichtsberg“ und unweit davon, zwischen den Gartengrundstücken, der „Galgenberg“ übriggeblieben, beide ohne bekannte Ausgrabungsergebnisse.Hier soll der Überlieferung nach im Mittelalter und in der Frühneuzeit der Heider Galgen gestanden haben. 1524 soll hier der Reformator Heinrich von Zütphen hingerichtet worden sein, nach anderer Meinung auf dem Gelände des heutigen Heider Nordfriedhofes.An der südlichen Straßenseite befindet sich nahe der Reithalle ein weiterer, mit einem großen Baum bewachsener Grabhügelrest, der heute eine Gedenkplatte trägt. Wahrscheinlich ist es der Grabhügel, der 1893 ausgegraben wurde, wobei man im Inneren eine Kammer aus großen Steinplatten fand und darin die reichen Beigaben einer älterbronzezeitlichen Männerbestattung. Steinkistengräber sind in der älteren Bronzezeit sehr selten.Grabhügel sind Erdaufschüttungen in verschiedener Größe um ein oder mehrere Gräber der Stein-, Bronze- oder Eisenzeit. Besonders große Hügel sind typisch für die ältere Bronzezeit (1800 - 1000 v. Chr.). Hügelvergrößerungen sind durch mehrfache erneute Bestattungen entstanden. Bronzezeitliche Grabhügel können einen älteren Kern haben und sogar ein Großsteingrab enthalten. Häufig waren die Ränder der Hügelaufschüttungen mit Steineinfassungen versehen."
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Grabhügel Galgenberg
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- HISTOUR
- Historische Stätten

Querschnitt Grabhügel

Grabhügel Galgenberg

HISTOUR-Punkt H14 &#124; Historischer Hinrichtungsort

 Von einer Gruppe ursprünglich mehrerer großer bronzezeitlicher Grabhügel ist heute noch der „Gerichtsberg“ und unweit davon, zwischen den Gartengrundstücken, der „Galgenberg“ übriggeblieben, beide ohne bekannte Ausgrabungsergebnisse.

Hier soll der Überlieferung nach im Mittelalter und in der Frühneuzeit der Heider Galgen gestanden haben. 1524 soll hier der Reformator Heinrich von Zütphen hingerichtet worden sein, nach anderer Meinung auf dem Gelände des heutigen Heider Nordfriedhofes.
An der südlichen Straßenseite befindet sich nahe der Reithalle ein weiterer, mit einem großen Baum bewachsener Grabhügelrest, der heute eine Gedenkplatte trägt. Wahrscheinlich ist es der Grabhügel, der 1893 ausgegraben wurde, wobei man im Inneren eine Kammer aus großen Steinplatten fand und darin die reichen Beigaben einer älterbronzezeitlichen Männerbestattung. Steinkistengräber sind in der älteren Bronzezeit sehr selten.

*Grabhügel* sind Erdaufschüttungen in verschiedener Größe um ein oder mehrere Gräber der Stein-, Bronze- oder Eisenzeit. Besonders große Hügel sind typisch für die ältere Bronzezeit (1800 - 1000 v. Chr.). Hügelvergrößerungen sind durch mehrfache erneute Bestattungen entstanden. Bronzezeitliche Grabhügel können einen älteren Kern haben und sogar ein Großsteingrab enthalten. Häufig waren die Ränder der Hügelaufschüttungen mit Steineinfassungen versehen. 

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