Alter Friedhof Büsum
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Der Alte Friedhof Büsum ist ein grünes Kleinod der Gemeinde mit einer spannenden Vergangenheit. Er wurde 1842 nach langwierigen Verhandlungen am Rande der Ortschaft angelegt, versank dann aber zwischenzeitlich im Dornröschenschlaf. Nach seiner „Wiederentdeckung“ wurde er auf Initiative des Fördervereins Kulturwarft Büsum e. V. wissenschaftlich erschlossen.
Der Alte Friedhof löste den Kirchhof ab und ist ein typisches Beispiel der (Dithmarscher) Friedhofskultur der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Neben einer beeindruckenden Vegetation finden sich hier Denkmäler und Grabsteine, die von der Historie der Gemeinde, der Region und sogar Europas zeugen.
Ein Denkmal weist in die Zeit vor der Anlage des Friedhofs: Gewidmet ist es fünf dänischen Marinesoldaten, die 1813 im Zuge der Kriege gegen Napoleon in einem Gefecht vor Büsum gefallen sind. Ebenfalls in einem Seegefecht starben vier schleswig-holsteinische Marinesoldaten 1850 vor der Eider. Ihr Denkmal weist zurück in die Zeit der Schleswig-Holsteinischen Erhebung, als die beiden Herzogtümer versuchten, ihre Unabhängigkeit von Dänemark zu erlangen. Ein drittes Denkmal wurde erst 1993 errichtet und erinnert an diejenigen, die während der Fluchtbewegung am Ende des 2. Weltkriegs auf der Ostsee starben. Daneben gibt es zahlreiche Einzelgrabsteine, die Geschichte erfahrbar machen. So ist heute noch anhand der Steine eine Büsumer Kluft nachvolziehbar. Die Klüfte waren eine Dithmarscher Sozialstruktur, deren Mitglieder unter anderem besondere Rechte auf Grabstätten erhielten. Auch einzelne Persönlichkeiten der Büsumer Ortsgeschichte, wie Pastoren oder der Fischer Hans Reiher, sind durch ihre Grabsteine auf dem Alten Friedhof greifbar.
Der Alte Friedhof löste den Kirchhof ab und ist ein typisches Beispiel der (Dithmarscher) Friedhofskultur der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Neben einer beeindruckenden Vegetation finden sich hier Denkmäler und Grabsteine, die von der Historie der Gemeinde, der Region und sogar Europas zeugen.
Ein Denkmal weist in die Zeit vor der Anlage des Friedhofs: Gewidmet ist es fünf dänischen Marinesoldaten, die 1813 im Zuge der Kriege gegen Napoleon in einem Gefecht vor Büsum gefallen sind. Ebenfalls in einem Seegefecht starben vier schleswig-holsteinische Marinesoldaten 1850 vor der Eider. Ihr Denkmal weist zurück in die Zeit der Schleswig-Holsteinischen Erhebung, als die beiden Herzogtümer versuchten, ihre Unabhängigkeit von Dänemark zu erlangen. Ein drittes Denkmal wurde erst 1993 errichtet und erinnert an diejenigen, die während der Fluchtbewegung am Ende des 2. Weltkriegs auf der Ostsee starben. Daneben gibt es zahlreiche Einzelgrabsteine, die Geschichte erfahrbar machen. So ist heute noch anhand der Steine eine Büsumer Kluft nachvolziehbar. Die Klüfte waren eine Dithmarscher Sozialstruktur, deren Mitglieder unter anderem besondere Rechte auf Grabstätten erhielten. Auch einzelne Persönlichkeiten der Büsumer Ortsgeschichte, wie Pastoren oder der Fischer Hans Reiher, sind durch ihre Grabsteine auf dem Alten Friedhof greifbar.
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Dithmarschen Tourismus e.V.
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