Grabhügel an der Heimkehrerstraße

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Parks / Gärten
HISTOUR-Punkt H11
Grabhügel mit kleinem Park
Der östliche Teil der Heider Geesthalbinsel beherbergte im 18. Jahrhundert noch eine Reihe größerer Grabhügel, von denen sich hier ein wohlerhaltenes Exemplar inmitten der Bebauung der 50-er und 60-er Jahre des 20. Jahrhunderts erhalten hat. Um den Grabhügel herum entstand ein kleiner Park.

Der heute etwas abgeflachte Hügel hat das typische Ausmaß älterbronzezeitlicher Grabhügel, die im Allgemeinen durch mehrfache Bestattungen und damit verbundene Neuaufschüttungen und Vergrößerungen der Grabhügel gekennzeichnet sind. Da in diesem Fall keine Fund- und Ausgrabungsberichte vorliegen, kann nicht gesagt werden, ob es hier einen älteren steinzeitlichen Kern oder bronzezeitliche Nachbestattungen gab.
Für die ältere Bronzezeit sind Bestattungen in „Baumsärgen“ aus ausgehöhlten Eichenstämmen charakteristisch.

Da die Hügel zumeist mit Heidesoden aufgeschichtet waren, muss ihre Umgebung bei ihrem Bau schon weitgehend entwaldet und extensiv als Weideland genutzt worden sein.
Grabhügel sind Erdaufschüttungen in verschiedener Größe um ein oder mehrere Gräber der Stein-, Bronze- oder Eisenzeit. Besonders große Hügel sind typisch für die ältere Bronzezeit (1800 - 1000 v. Chr.). Hügelvergrößerungen sind durch mehrfache erneute Bestattungen entstanden. Bronzezeitliche Grabhügel können einen älteren Kern haben und sogar ein Großsteingrab enthalten. Häufig waren die Ränder der Hügelaufschüttungen mit Steineinfassungen versehen.

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25746 Heide

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